Drachenboot fahren

Ob als Teamevent, Klassenausflug oder Familienfeier

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    Das Drachenboot stammt aus China. Ursprünglich ist es ein langes, schmales Boot mit bunten Bemalungen und Schnitzereien. Am Bug ist es mit einem Drachenkopf verziert, am Heck befindet sich der Drachenschwanz. Doch auch ohne diese typischen Elemente wird es aufgrund seiner Form als Drachenboot bezeichnet.

    Heute werden die Boote zum Wassersport verwendet, beispielsweise zum Austragen einer Regatta. Aber auch für Familienausflüge und Teamevents hat es großen Anklang gefunden.

    Besonders bekannt ist das Wildwasser-Rafting. Bei dieser Sportart befahren die Teilnehmer Gebirgsbäche mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

    Die Vorwärtsbewegung erfolgt durch das rhythmische Eintauchen der Paddel. Die vorne sitzende Besatzung gibt den Takt vor und ein Trommler übernimmt diesen. Die restliche Mannschaft rudert synchron mit.

    Im Heck des Bootes befindet sich der Steuermann, der mit dem Langruder den Kurs vorgibt. Außerdem ist er für die Sicherheit verantwortlich. Er gibt Kommandos und Anweisungen und es ist von oberster Priorität, dass diese die Paddler befolgen.

    Selbst mitzubringen ist Badebekleidung, die unter dem Neoprenanzug angezogen wird. Benötigt werden zudem zwei Paar Schuhe. Sport- oder Neoprenschuhe zum Rafting. Das andere Paar dient zum Wechseln nach der Veranstaltung. Nützlich sind außerdem Neoprensocken, die zusätzlich zum Warmhalten dienen.

    Der Start beginnt mit einer hohen Schlaggeschwindigkeit mit bis zu 150 Schlägen pro Minute. Dabei nimmt das Boot volle Fahrt auf. Mit 70 bis 80 Schlägen pro Minute wird das Tempo aufrechterhalten. Dabei werden Geschwindigkeiten bis zu 17km/h erreicht.

    Drachenbootrennen, als sportliche Disziplin ausgetragen, finden weltweit statt. Für die Ausrichtung zuständig ist die IDBF.

    In Deutschland organisiert sie der DDV (Deutsche Drachenboot Verband) und der DKV (Deutsche Kanu Verband), die sich 2012 zum Verein “Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft” zusammengeschlossen haben.

    Austragungsorte sind unter anderem Potsdam, Mannheim, Schwerin, Wiesbaden, Hannover, Wuppertal und Neubrandenburg.

    Beim Drachenbootfest in den Sommermonaten steht der Wettkampf im Focus. Dabei werden unterschiedliche Streckenlängen mit verschiedenen Rennklassen durchgeführt. Den Abschluss bildet ein geselliges Zusammentreffen, bei dem auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommt.

    Drachenboot fahren

    Wissenswertes über das Drachenboot fahren

    Der Drache ist in China ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kultur. Er ist nicht nur ein Zeichen für Reichtum, sondern vermittelt auch menschliche Werte, wie Güte, Glück und Intelligenz.

    Viele Geschichten ranken sich um diese heute populäre Sportart. Ein Mythos, wie es entstanden ist, erzählt die Legende um den großen Staatsmannes Qu Yuan. Nachdem er beim König in Ungnade gefallen war, begab er sich ins Exil in das südliche China. Am Fluss Mi Luo stürzte er sich in dessen Fluten und beendete sein Leben.

    Nachdem sich die Nachricht über den Tod des beim Volk beliebten Mannes verbreitete machten sich die Fischer des Dorfes auf, um mit Booten Fische und den im Wasser lebenden Drachen zu besänftigen.

    Auch 2000 Jahre später wird diese Tradition in China nach wie vor zelebriert. Am fünften Tag im fünften Mondmonat findet das Drachenbootfest statt, um mit ihren Booten den Drachen zu besänftigen, damit er den Leichnam Qu Yuans in Frieden lässt.

    Seit den 1980ern Jahren wurde dieser Sport in Deutschland populär. Das erste Drachenbootrennen fand in Duisburg als Rahmenprogramm der Kanu-Weltmeisterschaften statt. Daraufhin wurde er zu einem eigenen Regattasport und der erste Verband, der DDV in Hamburg gegründet.

    Das Drachenbootfahren hat einen zyklischen Ablauf. Das bedeutet, dass sich die Paddler durch gleiches, rhythmisches Rudern fortbewegen. Bereits bei der Sitzplatzverteilung, bei dem die Besatzung paarweise nebeneinandersitzt, ist darauf zu achten, dass die Gewichtsverteilung ausgeglichen ist. Damit wird ein Kentern des Bootes vermieden. In ein Drachenboot passen 18 bis 20 Personen.

    Die Paddler in der ersten Reihe geben nun den Rhythmus vor, den ein Trommler übernimmt. Der Rest der Mannschaft bewegt ihre Paddel synchron mit. Der Steuermann hat nicht nur die Aufgabe, dass Langruder zu bedienen, um auf Kurs zu bleiben, sondern gibt auch Anweisungen, um die Sicherheit der Mannschaft zu gewährleisten und dem Team zum Sieg zu verhelfen.

    Neben den Drachenboot-Wettkämpfen ist diese Wassersportart auch für Familienausflüge, Klassenfahrten oder als Teamevent ein schönes Erlebnis. Bereits Kinder können diese einfache Technik problemlos erlernen. Ein geschulter Guide erklärt diese vor Beginn der Veranstaltung und weist die Teilnehmer in die Sicherheitsmaßnahmen ein.

    Es bedarf zudem keiner besonderen Ausstattung. An heißen Tagen, sind Badebekleidung, T-Shirt oder Shorts ausreichend. Es ist allerdings ratsam aufgrund der Sonneneinstrahlung, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz mit sich zu führen. An kälteren Tagen empfiehlt sich eine lange bequeme Hose und Regenschutz. Gepaddelt werden kann barfuß oder mit Sportschuhen. Beim Drachenbootfahren kommt ein Kentern fast nie vor, trotz alledem findet es auf dem Wasser statt. Deshalb sollte Kleidung zum Wechseln zur Verfügung stehen. Schwimmwesten sind in der Regel bei den Eventagenturen erhältlich.

    Das Drachenbootfahren dient nicht nur der der Motivation und der Teamarbeit, es ist auch ein wunderbares Naturerlebnis. An Flüssen und Seen in idyllischer Landschaft kann dieser außergewöhnliche Freizeitsport ausgeübt werden. Schon alleine in Bayern gibt es unzählige Orte, an denen dieser Sport angeboten wird.

    Beispielsweise an den Flüssen wie Donau, Neckar, Main, dem schwarzen Regen oder dem Isarkanal. Neben dem Drachenbootfahren können dabei historische Städte wie Würzburg, Ingolstadt, Regensburg, Straubing oder Passau erkundet und in einem der netten Restaurants ein gemütlicher Ausklang des wunderschönen Erlebnisses gefeiert werden.

    Oder wie wäre es an einen der schönen oberbayerischen Seen, in der Umgebung von München? Drachenbootfahren am Starnberger See, in dem König Ludwig von Bayern sein tragisches Schicksal ereilte. Oder der Ammersee mit seinem bekannten Kloster Andechs. Beliebt auch der Chiemsee mit seinen drei Inselchen. Besonders bekannt das Schloss Herrenchiemsee auf der Herreninsel. Doch auch rund um Nürnberg, auf dem Wöhrdersee oder dem Brombachsee findet dieses Event statt.

    Die Angebote für das Drachenbootfahren, egal als Wettkampf oder nur ein entspannter Ausflug sind groß. Und es findet sich mit Sicherheit das passende Event für Betriebe, Schulklassen oder für den Freundes- und Familienkreis.

    Idyllisches Drachenboot fahren in Bayern